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Wear(able)-Hackathon von Mobile.Cologne

Letzte Woche habe ich den Wear(able)-Hackathon der Mobile.Cologne UserGroup besucht. In diesem Beitrag habe ich meine Eindrücke zu diesem Event festgehalten.

Artikelbild für Wear(able)-Hackathon von Mobile.Cologne

Ich muss sagen: Es war das erste Event dieser Art, das ich besucht habe, aber ganz sicher nicht das letzte. Versprochen. So viele kluge Leute, alle mit derselben Leidenschaft und derselben Freude daran, großartige Apps für diese kleinen Geräte zu bauen, dazu noch derselbe Humor.

Xamarin, Cross-Plattform, C#

Alles begann mit einer Drei-Wort-Vorstellung von jedem Teilnehmer. Xamarin, Cross-Plattform, C# waren meine drei Worte. Wie hätte ich mich besser in einer Runde voller Java-Enthusiasten vorstellen können? Habe ich schon den Humor erwähnt?

Nach der kurzen Vorstellungsrunde gab es einen Überblick über die Möglichkeiten von Android Wear und die Wearable-Bewegung im Allgemeinen. Für uns alle war schnell klar, dass Smartwatches, Smartbands und alles, was mit smart anfängt, nur der Anfang sein konnten. Deshalb war niemand wirklich überrascht über die Menge an Ideen, die anschließend vorgestellt wurden. Die meisten davon entstanden schon während der Vorstellungsgespräche.

Was man in vier Stunden schaffen kann

Meine erste Idee war von der App Nearest Bus von Nic Wise inspiriert. Die wurde allerdings direkt von jemand anderem aufgegriffen. Allzu enttäuscht war ich nicht, denn meine zweite Idee war eigentlich die, die mich wirklich antrieb: Geo.Wear.

Geo.Wear sollte eine App fürs Geocaching werden, bei der man einfach einen Cache aus einer Liste auswählt und die Android-Wear-Smartwatch anschließend die Richtung anzeigt. Zusammen mit Steffen, den ich dort kennengelernt habe und der den anderen Teil unseres Teams bildete, haben wir die Grundidee innerhalb von 3,75 Stunden auf einer Moto360 zum Laufen gebracht. Die restliche Zeit haben wir genutzt, um unsere Präsentation vorzubereiten.

Es war beeindruckend zu sehen, was jedes Team in vier Stunden Design- und Entwicklungszeit auf die Beine gestellt hat. Die Jury hatte es sichtbar schwer, aus den zwölf Ideen den Gewinner zu wählen. Zur Auswahl standen unter anderem eine Pebble-ähnliche Entsperrung, ein Reanimationshelfer, ein Herzfrequenz-Tracker, ein Zyklus-Benachrichtigungsdienst und viele weitere Ideen. Geo.Wear natürlich eingeschlossen.

Was man auf Hackathons lernen kann

Eigentlich war ich schon auf dem Sprung, weil ich keine Übernachtung gebucht hatte und deshalb noch zwei Stunden nach Hause fahren musste, als der Gewinner verkündet wurde. Umso überraschter war ich, als Geo.Wear als Siegeridee ausgewählt wurde. Wir waren überrascht und sehr erfreut.

Ich persönlich habe in diesen vier Stunden eine Menge gelernt. Ich habe Android Studio verwendet und fand es bis dahin wirklich gut. Besonders der Designer und die Autovervollständigung sind stark und könnten den Android-Designer von Xamarin definitiv verbessern. Damals war Android Studio bereits ein großer Treffer im Markt und ist es weiterhin. Ich bin sicher, dass das auch bei Xamarin wahrgenommen wurde.

Sei offen und denke außerhalb der gewohnten Grenzen. Wenn du das beherzigst, triffst du nette und kluge Menschen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht. Den nächsten Hackathon werde ich auf jeden Fall wieder besuchen. Und hoffentlich sehen wir uns dort.

FAQ

Der Wear(able)-Hackathon war eine Veranstaltung rund um Wearables, App-Ideen und schnelles Prototyping. Teams hatten nur wenige Stunden Zeit, um aus einer Idee einen funktionierenden Prototypen zu bauen und anschließend zu präsentieren.

Geo.Wear war die beim Hackathon entwickelte Idee eines Geocaching-Tools für Android Wear. Man wählt einen Cache aus einer Liste und die Smartwatch zeigt die Richtung dorthin an.

Hackathons zwingen dazu, schnell zu denken, fokussiert zu bauen und offen mit anderen zusammenzuarbeiten. Man lernt neue Werkzeuge kennen, testet Ideen unter Zeitdruck und trifft Menschen mit ähnlicher Leidenschaft.

Sebastian Seidel

Sebastian Seidel

Als Mobile-Enthusiast und Geschäftsführer der Cayas Software GmbH ist es mir ein großes Anliegen, mein Team und unsere Kunden zu unterstützen, neue potenziale zu entdecken und gemeinsam zu wachsen. Hier schreibe ich vor allem zur Entwicklung von Android und iOS-Apps mit Xamarin und .NET MAUI.

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